Schlagwörter

, ,

Auf den ersten Blick sieht das Fundstück unscheinbar aus, wie ein gewöhnlicher Stein. Bei diesem Feuerstein handelt es sich jedoch um ein Werkzeug, einen Kratzer, der vor über 4.000 Jahren in Bissendorf von einem Menschen in Form gebracht wurde.
Heute, kurz vor Ende des letzten Grabungstages, der ersten Grabungswoche, konnte dieser bemerkenswerte Stein geborgen werden.

Bevor das Werkzeug genauer klassifiziert und datiert werden kann vergehen noch einige Stunden der Recherche und wissenschaftlichen Analyse. Möglicherweise lassen sich dabei sogar mikroskopisch kleine Spuren erkennen, die Rückschlüsse darauf zulassen wozu das Gerät verwendet wurde. Doch bereits jetzt steht fest, dass auch in der Jungsteinzeit Menschen in dem kleinen Tal zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge gelebt haben, in dem der heutige Ort Bissendorf liegt. Das Fundstück stellt damit bislang den ältesten Beleg für das Wirken des Menschen in Bissendorf dar.

(Dr. D. Lau)

Advertisements